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Wohnliches

10. August 2010 admin

 

Du hast noch kein WG-Zimmer gefunden?

Du hast eine große Wohnung in Aussicht aber keine MitbewohnerInnen oder andersherum?


Dann hast du hier die Gelegenheit Leute kennen zu lernen, Wohnungen zu finden oder einfach Infos über Wohnmöglichkeiten in Jena zu bekommen!


Komm einfach zu folgenden Terminen zum Campus der FSU in der Carl-Zeiss-Straße und der StuRa und das Studierendenwerk helfen dir weiter:

 

Mittwoch, den 15.09. 18.00 Uhr im Seminarraum 113

Freitag, den 01.10. 16.00 Uhr im Seminarraum 113

Montag, den 18.10. 16.00 Uhr in der Caféteria Carl-Zeiss-Straße 3

Nachhaltigkeitsleitlinien des Studierendenrats der FSU Jena

27. Juli 2010 referat-umwelt

Während der letzten Jahrzehnte ist der Druck auf die globale Umwelt offensichtlich geworden. Dies führte zu dem allgemeinen Ruf nach einer nachhaltigen Entwicklung. Wir müssen lernen, den Bedürfnissen heutiger Generationen gerecht zu werden, ohne die Möglichkeiten zukünftiger Generationen zu gefährden, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Allgemein wird an der FSU Jena bis jetzt nicht energisch genug mit dem Thema Umwelt und Nachhaltigkeit umgegangen. Deshalb treten wir dafür ein, dass die FSU Jena ihrer Verantwortung und Vorbildfunktion gerecht wird und sich dem Prinzip der Nachhaltigkeit verpflichtet. Wir sind der Ansicht, dass Hochschulen nur durch die Verpflichtung zu nachhaltigem Denken und Handeln zukunftsfähig bleiben können. Deshalb sollten Nachhaltigkeit, sozial- und umweltgerechtes Handeln nicht nur integraler Bestandteil des Uni-Alltags werden, sondern ebenso in Forschung und im Besonderen in die Lehre eingebunden werden. Bildung muss Umweltbildung werden. Deshalb sollte sich die FSU Jena auf allen Ebenen an einer nachhaltigen Entwicklung orientieren und umweltbewusste Einstellungen, Fähigkeiten und Verhaltensstrukturen sowie ein Gefühl für ethische Verantwortung fördern.

Der StuRa der FSU Jena (Gremium, Vorstand, Referate, AKs ect.) geht mit gutem Vorbild voran und verpflichtet sich zu folgenden Leitlinien:

1. Der StuRa der FSU Jena verpflichtet sich, sparsam mit Ressourcen wie Rohstoffen, Energie, Flächen und Wasser umzugehen. Ein verantwortungsvoller Umgang mit Abfällen und gefährlichen Stoffen soll Grundsatz für alle Aktivitäten sein, um die verursachten Umweltbelastungen auf ein möglichst geringes Maß zu reduzieren.

2. Der StuRa der FSU Jena fördert das umweltbewusste Verhalten seiner Mitglieder und MitarbeiterInnen und versucht seine Anstrengungen in den Bereichen Nachhaltigkeit, sozial- und umweltgerechten Prinzipien, kontinuierlich und freiwillig über die gesetzlichen Anforderungen hinaus zu erhöhen.

3. Von den Lieferanten und Dienstleistern des StuRas erwarten wir das Einhalten hoher Umweltmaßstäbe. Bei der Beschaffung von Produkten werden deren Umweltauswirkungen bei Herstellung, Verteilung, Verwendung und Entsorgung berücksichtigt und möglichst die umweltverträglichste Variante gewählt. D.h. ebenso auf Regionalität zu achten, um durch kurze Transportwege Ressourcen zu sparen und die Umwelt zu schonen. Konkrete Handlungsanweisungen sind dem Leitfaden des Umweltreferats zu entnehmen.

4. Der StuRa der FSU Jena unterstützt Aktivitäten innerhalb des StuRas und externe Projekte, welche konkrete Verpflichtungen zu den Grundsätzen oder der Realisierung von Umweltschutz und nachhaltiger Entwicklung innerhalb der Lehre und Forschung an der FSU Jena eingehen, fördern ausbauen und durchsetzen; Umweltaspekte in verschiedenste Bereichen integrieren; oder bei Lehrenden, Studierenden und in der Öffentlichkeit nachhaltiges Konsumverhalten und einen fairen sowie ökologischen Lebensstil fördern.

5. Der StuRa der FSU Jena setzt sich dafür ein, Elemente der Nachhaltigkeitsdebatte in Studienordnungen zu integrieren.

6. Der StuRa der FSU Jena möchte dazu beitragen Interdisziplinarität, Wissens-, Technologietransfer, Partnerschaften, die Vernetzung innerhalb sowie außerhalb der FSU Jena und die Mobilität aller Mitglieder der Hochschule auszubauen, um koordinierte Herangehensweisen, Strategien und Handlungspläne im Bezug auf Nachhaltigkeit entwerfen und umsetzen zu können.

7. Der StuRa der FSU Jena will Ausbildung, Weiterbildung, Eigeninitiativen und Engagement seiner Mitglieder und MitarbeiterInnen auf Umweltaspekte fördern, damit sie ihre Arbeit in Verantwortung für die Umwelt ausüben können.

8. Der StuRa der FSU Jena führt einen offenen Dialog über die Vermittlung und Durchsetzung dieser Selbstverpflichtung mit all seinen Mitgliedern, MitarbeiterInnen und Partnern sowie der interessierten Öffentlichkeit.

9. Der StuRa der FSU Jena verpflichtet sich zu einer regelmäßigen Umweltberichterstattung.

 

Jena, den 29.06.2010

Eliteförderung genehmigt – Bafög auf der Kippe

27. Juli 2010 admin

Am 9.Juli hat der Bundesrat dem eigentlich schon ad acta gelegten Gesetzesentwurf zum Nationalen Stipendienprogramm zugestimmt. Zuvor war das Gesetz im Ausschuss der Finanzminister mit nur einer für-Stimme nicht durchgegangen, da die Länder sich nicht in der Lage sahen diese Maßnahme zu finanzieren. Nachdem die Bundesregierung sich daraufhin bereit erklärt hat, die Kosten zu tragen, konnte das Gesetz den Bundesrat positiv passieren.

Das Nationale Stipendiengesetz sieht vor, dass bis zu 160.000 Studierende, die keinen Bafög-Anspruch haben, mit 300€ im Monat gefördert werden. Die Stipendien werden durch die Hochschulen vergeben. Diese müssen auch das Geld für die Hälfte der Stipendien auftreiben, da sich Bund und Hochschulen nach dem Gesetz die Finanzierung teilen wollen. Das Geld sollen die Hochschulen in der Wirtschaft an werben. Thüringens Kultusminister Matschie kritisierte bereits im April, dass dieses Gesetz die neuen Bundesländer abhänge. Im Gegensatz zu anderen wirtschaftlich starken Bundesländern dürfte es hier schwer fallen genügend „Spender“ zu finden. Daneben ist abzusehen, dass nur wirtschaftlich relevante Studiengänge gefördert würden und ein großer Teil der Geisteswissenschaften wohl auf der Strecke bleibt. Ganz zu schweigen vom Einfluss der Unternehmen auf die Lehre. Der Spruch „Solange du deine Füße unter meinen Tisch steckst…“ ist hier nicht ganz abwegig. Wie bereits erwähnt sollen dieses Stipendium Studierende erhalten, die kein Bafög beziehen. Das sind meist Studierende aus gut situierten Sozialen schichten, die sich ihr Studium auch ohne Stipendium leisten können. Ein weiteres Kriterium ist Leistung. Es ist wohl kein Geheimnis dass die meisten Studierenden, die „gut“ sind auch eher aus bildungsnahen und damit auch zumeist besser situierten Haushalten kommen. Von der Streitwürdigkeit des Leistungsbegriffs ganz zu schweigen. Das Gesetz soll noch zum nächsten Semester in Kraft treten.

Dagegen wurde die geplante Bafög-Erhöhung (eigentlich „nur“ ein Inflationsausgleich) in den Vermittlungsausschuss gegeben. Dieser wird im September darüber entscheiden. Eine Erhöhung zum nächsten Semester ist damit – sollte die Erhöhung beschlossen werden – unwahrscheinlich. Im Gegensatz zum Stipendienprogramm ist der Bund hier auch nicht so spendabel und will die Erhöhung nicht allein tragen. Eine Erhöhung des Bafög und die ursprünglich geplante Verschiebung der Anrechnungsgrenze wäre für eine Chancengleichheit wesentlich sinnvoller, da es den (potentiellen) Studierenden zugute kommt, die es brauchen und die sonst vielleicht kein Studium aufnehmen würden.

 

Für mehr studentischen und sozialen Wohnungsbau in Jena!

21. Juli 2010 referat-oeffentl

Seit längerem ist bekannt, dass die Wohnungssituation in den Hochschul-
städten immer schlechter wird. Gerade zu Semesterbeginn ist es für Stu-
dierende oft kaum möglich angemessenen und bezahlbaren Wohnraum zu
finden.
Die Studierendenvertretungen aus Marburg, Jena und Greifswald wollen da-
her bis Ende November mit mehreren tausend Plakaten auf dieses ungelös-
te Problem in ihren Städten hinweisen. Sie rufen alle Studierenden und
auch die Einwohner_innen auf, ihrem Unmut über eine Kommunalpolitik
Ausdruck zu verleihen, die zwar gern mehr junge Menschen in die Städte
locken will, aber sich zugleich um die Schaffung der Voraussetzungen
drückt. Nach den Vorstellungen der Vertretungen sollen an Fenstern von
Wohnungen in der ganzen Stadt Plakate zu finden sein, die eine Tür und
das Schild „überbelegt“ zeigen. Ergänzt wird es um die Forderung „Für
mehr sozialen/studentischen Wohnungsbau!“ Erhältlich sind die Plakate bei
sozialen Einrichtungen und bei den Studierendenvertretungen.
Der Studierendenrat der FSU Jena kritisierte in diesem Zusammenhang,
dass Wohnungsgesellschaften ihre Aufgabe statt in sozialer Verantwortung
im Jahresergebnis sehen und den notwendigen Wohnungsbau als unkalku-
lierbares wirtschaftliches Risiko ablehnen – trotz Millionengewinnen. Der
StuRa beschränkt sich aber nicht auf die Forderung, etwas für Studierende
zu unternehmen, sondern schließt den Ruf nach sozialem Wohnungsbau
ein, da beide Bereiche voneinander abhängig seien – nicht nur in Bezug auf
das Mietniveau.
In diesem Zusammenhang kritisierte das Sozialpolitische Referat des Stu-
Ra, dass die Studierenden seit Jahren vertröstet und seitens der Verwal-
tung auf fallenden Einwohner_innenzahlen spekuliert würde, Pläne und
Konzepte für gezielte Schaffung von Wohnraum aber noch immer fehlten.
Bei einschlägigen Anfragen z.B. des Studierendenbeirats zeige sich Ratlo-
sigkeit und ein mangelndes Problembewusstsein. Aufforderungen an Stadt
und Freistaat gezielt Flächen zu entwickeln, Bürgschaften zu übernehmen
oder dem Studierendenwerk Finanzmittel und Flächen der Landesentwick-
lungsgesellschaft (LEG) zum Wohnungsbau zur Verfügung zu stellen oder
auch nur Zwischenlösungen zu präsentieren würden regelmäßig überhört
oder als „Mittel aus den Achtzigern“ verspottet.
Zum kommenden Semester werden allein in Jena 3500 auswärtige Studien-
anfänger_innen erwartet, die dann auf den zusammenbrechenden Woh-
nungsmarkt drängen – und möglicherweise ihrem ungastlichen Studienort
bald enttäuscht den Rücken kehren werden.

Workshop “Alles Kultur, oder was?”

21. Juli 2010 referat-oeffentl

Der Begriff Kultur findet, aufgeladen mit den unterschiedlichsten Bedeutungen, eine fetischartige Verwendung im derzeitigen Sprachgebrauch. In einigen Diskursen wird dieser Begriff auf die Kultur eines Landes, einer Nationalität beschränkt, bzw. auf die gesprochene Sprache oder die Hautfarbe einer Person. Diese statische Beschränkung führt dazu, dass Kultur als Ersatz und Synonym für „Rasse“ verwendet wird. Wer nicht rassistisch argumentiert, kann „Kulturkreise“ weiterhin als ausschließende Kategorie verwenden. In diesem Workshop werden wir uns mit dem Begriff „Kultur“ und dessen Bedeutung und (Be)nutzung auseinandersetzen sowie für einen bewussten Sprachgebrauch sensibilisieren. Die Trainerinnen des Workshops kommen vom Netzwerk für Demokratie und Courage (NDC) Erfurt und sind im Bereich der politischen Jugend– und Erwachsenenbildung erfahren. Die beteiligungsorientierten Methoden und die aktive Auseinandersetzung mit diesem Thema versprechen spannende Stunden! Der Workshop ist offen für alle interessierten Menschen. Vorherige Anmeldung unter japs@japs-jena.de ist wegen der Planung erwünscht, aber nicht notwendig. Für Getränke und kleines Essen ist gesorgt.

Der Workshop findet am 24. Juli ab 11.30 Uhr im SR 114 in der Carl-Zeiss-Straße 3 statt.

Gebührenfreiheit

13. Juli 2010 referat-oeffentl

Unterstützt den Kampf gegen Studiengebühren in NRW – Macht mit bei den

Soliaktionen! Klick hier!

der 2. Bolognatag – ein Resümee

7. Juli 2010 referat-hopo

Dank dies academicus schafften es diesmal um die 150 Studierenden in die Aula des UHG. Ohne Podium, umständliche Inputs und Stellungnahmen kam man recht schnell ins Gespräch. Die Diskussion um die Studierbarkeit drehte sich zum größten Teil um die Zahl der Klausuren und die Entzerrung der Prüfungsbelastung. Trotz einiger Verbesserungen gibt es immernoch Studierende, die 7 Klausuren innerhalb kürzester Zeit schreiben sollen.

Wie bereits beim letzten Bolognatag tauchte das Thema “Belastung” wieder auf. Die Evaluation hätte eine Belastung der Studierenden von 60-80% ergeben. Auf die Frage, was denn dann 100% seien und ob es nicht auch so ist, dass man sich mit der Zeit auch an Druck anpasst (ohne, dass es gesünder werden würde), gab es auch diesmal keine Antwort.

Bei der Master-Thematik war die Diskussion nicht all zu ausgelassen. Vermutlich herrscht hier einfach noch zuviel Unsicherheit. Seitens der Unileitung, bzw. den Verantwortlichen, wird aber sehr optimistisch nach vorn geschaut.

Der Prorektor für Struktur und Lehre, Herr Koschmieder, forderte immer wieder die Studierenden auf ihr Sorgen mit den Auswirkungen des Bolognaprozesses an die Institus- und Fakultätsleitungen heranzutragen. Sollte ihnen dort kein Gehör geschenkt werden, könne man sich im Einzelfall auch an ihn persönlich wenden. prlehre@uni-jena.de
Diese Aufforderung möchten wir unterstützen: geht zu euren FSR und/oder Studiendekanen, wenn ihr ein Problem mit der Organisation der Studiengänge habt. Effektiver wird so eine Beschwerde, wenn nicht nur eine_r sondern viele in der Sprechstunde oder per Mail aufschlagen. Wenn ihr nicht wisst, wer für euch zuständig ist, dann könnt ihr euch gern hier bei uns im Refereat melden. Außerdem sind wir natürlich immer an Dingen die schlecht oder auch besonders gut laufen interessiert und freuen uns über Post von euch.

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