|
Während der letzten Jahrzehnte ist der Druck auf die globale Umwelt offensichtlich geworden. Dies führte zu dem allgemeinen Ruf nach einer nachhaltigen Entwicklung. Wir müssen lernen, den Bedürfnissen heutiger Generationen gerecht zu werden, ohne die Möglichkeiten zukünftiger Generationen zu gefährden, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Allgemein wird an der FSU Jena bis jetzt nicht energisch genug mit dem Thema Umwelt und Nachhaltigkeit umgegangen. Deshalb treten wir dafür ein, dass die FSU Jena ihrer Verantwortung und Vorbildfunktion gerecht wird und sich dem Prinzip der Nachhaltigkeit verpflichtet. Wir sind der Ansicht, dass Hochschulen nur durch die Verpflichtung zu nachhaltigem Denken und Handeln zukunftsfähig bleiben können. Deshalb sollten Nachhaltigkeit, sozial- und umweltgerechtes Handeln nicht nur integraler Bestandteil des Uni-Alltags werden, sondern ebenso in Forschung und im Besonderen in die Lehre eingebunden werden. Bildung muss Umweltbildung werden. Deshalb sollte sich die FSU Jena auf allen Ebenen an einer nachhaltigen Entwicklung orientieren und umweltbewusste Einstellungen, Fähigkeiten und Verhaltensstrukturen sowie ein Gefühl für ethische Verantwortung fördern.
Der StuRa der FSU Jena (Gremium, Vorstand, Referate, AKs ect.) geht mit gutem Vorbild voran und verpflichtet sich zu folgenden Leitlinien:
1. Der StuRa der FSU Jena verpflichtet sich, sparsam mit Ressourcen wie Rohstoffen, Energie, Flächen und Wasser umzugehen. Ein verantwortungsvoller Umgang mit Abfällen und gefährlichen Stoffen soll Grundsatz für alle Aktivitäten sein, um die verursachten Umweltbelastungen auf ein möglichst geringes Maß zu reduzieren.
2. Der StuRa der FSU Jena fördert das umweltbewusste Verhalten seiner Mitglieder und MitarbeiterInnen und versucht seine Anstrengungen in den Bereichen Nachhaltigkeit, sozial- und umweltgerechten Prinzipien, kontinuierlich und freiwillig über die gesetzlichen Anforderungen hinaus zu erhöhen.
3. Von den Lieferanten und Dienstleistern des StuRas erwarten wir das Einhalten hoher Umweltmaßstäbe. Bei der Beschaffung von Produkten werden deren Umweltauswirkungen bei Herstellung, Verteilung, Verwendung und Entsorgung berücksichtigt und möglichst die umweltverträglichste Variante gewählt. D.h. ebenso auf Regionalität zu achten, um durch kurze Transportwege Ressourcen zu sparen und die Umwelt zu schonen. Konkrete Handlungsanweisungen sind dem Leitfaden des Umweltreferats zu entnehmen.
4. Der StuRa der FSU Jena unterstützt Aktivitäten innerhalb des StuRas und externe Projekte, welche konkrete Verpflichtungen zu den Grundsätzen oder der Realisierung von Umweltschutz und nachhaltiger Entwicklung innerhalb der Lehre und Forschung an der FSU Jena eingehen, fördern ausbauen und durchsetzen; Umweltaspekte in verschiedenste Bereichen integrieren; oder bei Lehrenden, Studierenden und in der Öffentlichkeit nachhaltiges Konsumverhalten und einen fairen sowie ökologischen Lebensstil fördern.
5. Der StuRa der FSU Jena setzt sich dafür ein, Elemente der Nachhaltigkeitsdebatte in Studienordnungen zu integrieren.
6. Der StuRa der FSU Jena möchte dazu beitragen Interdisziplinarität, Wissens-, Technologietransfer, Partnerschaften, die Vernetzung innerhalb sowie außerhalb der FSU Jena und die Mobilität aller Mitglieder der Hochschule auszubauen, um koordinierte Herangehensweisen, Strategien und Handlungspläne im Bezug auf Nachhaltigkeit entwerfen und umsetzen zu können.
7. Der StuRa der FSU Jena will Ausbildung, Weiterbildung, Eigeninitiativen und Engagement seiner Mitglieder und MitarbeiterInnen auf Umweltaspekte fördern, damit sie ihre Arbeit in Verantwortung für die Umwelt ausüben können.
8. Der StuRa der FSU Jena führt einen offenen Dialog über die Vermittlung und Durchsetzung dieser Selbstverpflichtung mit all seinen Mitgliedern, MitarbeiterInnen und Partnern sowie der interessierten Öffentlichkeit.
9. Der StuRa der FSU Jena verpflichtet sich zu einer regelmäßigen Umweltberichterstattung.
Jena, den 29.06.2010
|