5. Februar 2010 referat-oeffentl
Der StuRa erstellt seit kurzem regelmäßig einen Newsletter. Es werden aktuelle Info’s rund um den StuRa angeboten. Er wurde zwar vorrangig für die Fachschafträte entworfen. Wir wollen ihn aber natürlich allen zur Verfügung stellen:
05.Feb. Newsletter
15.Jan. Newsletter
3. Februar 2010 referat-mr
Am Montag, den 08. Februar, gibt es einen Info-Abend von TEACH FIRST Deutschland!
Er findet um 18:30 Uhr im SR 317 der Carl-Zeiss-Str. 3 statt!
Was das mit dem Stura zu tun hat? Erstmal nichts – außer dass wir (Referat für Menschenrechte) Initiativen für Bildung unterstützen wollen!
Man hat es schon fast über, so oft hört man es: In Deutschland hängen die Bildungschancen und -erfolge von Kindern und Jugendlichen überdurchschnittlich stark von ihrer sozialen Herkunft ab.. Es wird Zeit, dagegen selbst etwas zu tun!
Teach First ist ein Projekt, welches in GB und den USA bereits große Erfolge feiert und nun auch hier in Deutschland bei der Verbesserung der Bildungssituation helfen soll.
Das ebenso einfache wie geniale Konzept: Hochschulabsolventen aller Fachbereiche können nach dem Abschluss für 2 Jahre in Schulen in sozialen Brennpunkten gehen, dort unterrichten, Projekte und Arbeitsgemeinschaften leiten, Nachhilfe anbieten.. kurz: Jugendlichen neue Perspektiven eröffnen. Dafür wird man zunächst von Teach First umfassend geschult und erhält dann einen Arbeitsvertrag mit dem jeweiligen Bundesland.
Neugierig geworden? Komm zur Info-Veranstaltung am Montag!
Mehr Infos: www.teachfirst.de
29. Januar 2010 referat-oeffentl
Am 27.01 (Mittwoch) fand an der FSU der erste „Bolognatag“ statt. Zielstellung war Probleme aufzudecken und Perspektiven zu entwickeln, die mit Problemen durch die Einführung der Ba/Ma-Studiengänge einher gingen. Zunächst stellten die Dekane vor, welche Probleme sie in ihren Fakultäten in der Diskussion mit ihren Studierenden feststellen konnten. Dabei gibt es viele Überschneidungen. In vielen Berichten wurde kritisiert, dass vom ersten Semester an und bei fast allen Veranstaltungen Noten erhoben werden. So forderte Prof. Lessenich von der Fakultät für Sozial- und Verhaltenswissenschaften ein notenfreies Orientierungssemester. Bedenken gab es auch wegen dem Übergang Bachelor zu Master. Prof. Kowarschick von der Physikalisch- Astronomischen Fakultät sagte dazu: „Der Bachelor ist kein berufsqualifizierender Abschluss“. Die meisten Fakultäten sahen auch Bedarf die Bibliotheksöffnungszeiten zu verlängern. Rektor Dicke äußerte sich dies bezüglich zwar offen, vertröstete die Anwesenden aber mit dem Angebot zunächst zu prüfen, an welcher Stelle dies überhaupt sinnvoll sei. Der StuRa kritisierte dies, da bereits vor über einem Jahr Gespräche aufgenommen wurden, bei denen sich Dicke ähnlich äußerte. Bereits im Vorfeld wurde die Einbeziehung der Studierendenschaft gefordert. Damit sollten die Diskussionen und der Umgestaltungsprozess öffentlich und transparent werden. Nachdem auf dem Podium von studentischer Seite die mangelnde Bewerbung des „Bolognatages“ kritisiert wurde, versprach Dicke dies zukünftig zu berücksichtigen. Wann das nächste Treffen dieser Form stattfinden soll, blieb offen, ebenso: wie und ob die Forderungen im einzelnen umgesetzt werden.
25. Januar 2010 referat-hopo
Am Mittwoch, 27.Januar, findet wie bereits angekündigt der 1. Bologna Tag hier an der FSU statt.
Ab 17 Uhr werden verschiedene Fakultäten/Institute ihre "Ergebnise" aus den Nachmittagsveranstaltungen, bzw. den bereits gelaufenen Veranstaltungen zur Verbesserung der Studiengänge, vorstellen. Im Anschluss gibt es eine Podiumsdiskussion mit Studierenden, Unileitung und DozentInnen. Ort des Geschehens ist die Aula im UHG.
Wir laden alle Studierenden herzlich zum Zuhören und Mitdiskutieren ein.
25. Januar 2010 referat-hopo
„Zum fünften Mal jährt sich die Einführung von allgemeinen Studiengebühren (in vielen Universitäten) der Bundesrepublik. Damit ging der Verlust der Chancengleichheit für alle, an einem freien, selbstbestimmten sowie kostenfreien Bildungsangebot zu partizipieren einher.
Auch nach fünf Jahren hat sich an der sozialen Unverträglichkeit, der Selektivität sowie dem Aufbau bzw. der Förderung einer finanziell abgesicherten Bildungselite durch die Einführung von Studiengebühren nichts geändert. „
http://abs-bund.de/
In Thüringen können wir zwar vorerst den Erfolg der Abschaffung des Verwaltungskostenbeitrags „feiern“, nichts desto trotz gibt es weiterhin Gebühren für Langzeitstudierende und Gasthörende, sowie einige gebührenpflichtige Aufbaustudiengänge und Gebühren für postgraduale Stuiengänge und Abschlüssse.
Mit der geplanten und praktizierten Streichung des §4 ThürHGEG (Thüringer Hochschulgebühren und Entgeltgesetz) wurde zwar der Verwaltungskostenbeitrag als solcher abgeschafft, allerdings schafft das Gesetz weiterhin die Möglichkeit, das Universitäten eigenständig Gebühren erheben können. Ein Rückgriff auf diese Möglichkeit ist derzeit an der FSU nicht vorgesehen.
Auch gibt es derzeit Gesetzesvorlagen, die eine generelles Verbot von Studiengebühren verankern wollen. Diese werden in der nächsten Landtagssitzung diskutiert.
22. Januar 2010 referat-gleich
Im vergangenen Jahr hatten drei Bundesländer einen Antrag zur Erweiterung des Artikel 3 Grundgesetz ("Diskriminierungsschutz") um das Merkmal der sexuellen Identität in den Deutschen Bundesrat eingebracht. Leider scheiterte der Antrag dort im November 2009. Darauf hin versuchen derzeit Parteien mit Anträgen im Deutschen Bundestag eine Gesetzesänderung zu erwirken. Vorausgegangen war auch die "3+"-Initiative des Lesben- und Schwulenverbands Deutschland, LSVD, die zum Thema aufklärte und eine breite Unterstützung fand.
Nun hat ein Privatmann eine Petition in den Deutschen Bundestag eingebracht, um ein neues Gesetzgebungsverfahren im Bundestag anzustoßen. Um eine öffentliche Anhörung im Petitionsauschuss zu erreichen, müssen bis zum 03.03.2010 mindestens 50.000 Unterschriften unter
<https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition%3bsa=details%3bpetition=9001>
zusammenkommen.
Stand vom 22.01.: 1.077 Unterschriften.
Ich möchte euch bitten, euch über die Aktion und ihre Ziele zu informieren und dann – wünschenswerterweise – die Petition zu unterschreiben, sowie die Info an Freunde, Bekannte, Familie etc. weiter zu leiten.
weitere Informationen:
* <www.artikeldrei.de>
* <www.queer.de/detail.php?article_id=11658>
21. Januar 2010 stura
Die von den FSR’s und dem StuRA vom 11. – 19.01. durchgeführte Urabstimmung zur Aufnahme der FSR-KOM (=Versammlung aller FSR’s der FSU) in die Satzung der Studierendenschaft ist an dem Abstimmungsquorum von 10% gescheitert. Laut §4 Abs. 2 der Satzung sind Beschlüsse nur gültig, wenn mindestenz zehn Prozent der Mitglieder der Studierendenschaft an der Abstimmung teilgenommen haben.
Nach dem 7. und letzten Abstimmungstag am 19.01. wurden die abgegebenen Stimmen von Mitgliedern der Urabstimmungskommission sowie weiteren Mitgliedern (inklusive Abstimmungshelfern) ausgezählt. Die Auszählung ergab 1.766 abgegebenen Stimmen laut Gesamtwählerverzeichnis, was einer Wahlbeteiligung von ca. 8,4% entspricht. 2.100 Studierende hätten abstimmen müssen, um das Quorum zu erreichen.
Wir möchten hiermit allen Beteiligten, die bei der Vorbereitung und Durchführung der Urabstimmung aktiv waren, danken für ihr Engagement.